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Technische Einheit Forschungsbrauerei und Engineering

Anlagenbezogene Brau- und Getränketechnologie und -verfahrenstechnik

Leitung: Dr.-Ing. Johannes Tippmann

  • Leiter der Forschungsbrauerei Weihenstephan
  • Leiter des Prüflaboratoriums für Getränkeschankanlagen

Arbeits- und Forschungsgebiete der Einheit:

  • Brauverfahrenstechnik
  • Getränkeverfahrenstechnik
  • Schankanlagenrechnik

Die Technische Einheit beschäftigt sich mit verschiedenen Fragestellungen aus den Bereichen Brauverfahrenstechnik, Getränkeverfahrenstechnik sowie Getränkeschankanlagen.

Die Schwerpunkte der momentan durchgeführten Forschungsprojekte im Sudhausbereich liegen in der Ermittlung von Prozessmarkern und deren formalkinetische Beschreibung während der Würzekochung sowie in der Entwicklung eines Neuartigen Braukonzeptes zur Anlagen-, Zeit- und Energieeinsparung. In einem Projekt der Verfahrenstechnik der Reinigung werden derzeit verschiedene Strategien zur Reinigung von Filtermaterialien untersucht.

Im Schankanlagenbereich liegen die Forschungsschwerpunkte in allen Systemrelevanten Fragestellungen. Neben Hygieneuntersuchungen vom Fass bis zum Hahn werden auch strömungstechnische Untersuchungen, Materialverhalten sowie Bauteilsicherheiten untersucht.

Eine ausführliche Beschreibung der Projekte finden Sie hier

Arbeitsschwerpunkte der Arbeitsgruppe Arbeitsgruppe Verfahrens- und Schanktechnik


Formalkinetische Beschreibung der Umsetzungsraten wesentlicher Prozessmarker bei brautechnologischen Kochprozessen zur Kontrolle und Optimierung von Kochsystemen

Ziel des Forschungsprojektes ist die Erarbeitung einer übertragbaren, verfahrenstechnischen Beschreibung der Würzekochung in Abhängigkeit von den Prozessparametern Temperatur/Druck, Kochdauer und Ausdampfung mit Blick auf die Prozessmarker der Würze, für welche die formalkinetischen Zusammenhänge dargestellt werden. Auf Grundlage dieser Stoffwerte wird ein Modell entwickelt, mit dem sich die Würzekochung im Hinblick auf die Inhaltsstoffe vorausberechnen und somit optimieren lässt. >>>Projektbericht, Kontakt


Entwicklung eines neuartigen Braukonzepts

Ziel dieses Forschungsprojekts ist, hinsichtlich verfahrenstechnischer und technologischer Aspekte, neue Wege im Sudhausbereich zu beschreiten. Im Vordergrund steht die Konzeption eines innovativen Maisch- und Läuterverfahrens, das sowohl qualitative, als auch energetische Vorteile mit sich bringt. Mechanische Komponenten wie Leitungen und Armaturen sollen minimiert, Wärmeübergänge beim Aufheizen verbessert, sowie Anschaffungskosten der Anlagenkomponenten niedrig gehalten werden. Zusätzliches Ziel ist, den Sauerstoffkontakt beim Maischen zu verhindern, sowie den Gehalt an DMS signifikant zu verringern. Kontakt


Pulsatorische Reinigung von Filtermedien

Die Reinigung von Filtermedien stellt eine große Herausforderung dar. Eine klassische kontinuierliche Rückströmung liefert in sehr vielen Fällen keine zufriedenstellenden Ergebnisse. Neben langen Reinigungszeiten und einem großer Verbrauch an Reinigungsmittelmengen, besteht bei einer nicht ausreichenden Reinigung die Gefahr der Kreuzkontamination. Deshalb sollen im Rahmen dieses Projektes zwei Verfahren als Alternative zur kontinuierlichen Rückströmung für die Reinigung von Filtergeweben und Membranen untersucht werden. Ziel dieses Vorhabens ist die Aufklärung der physikalischen Grundlagen für die Reinigung von Filtermedien mit Hilfe pulsatorischer Reinigung und die Gegenüberstellung zur rein kontinuierlichen Reinigung. Kontakt


Entwicklung eines zuverlässigen, mikrobiologischen Schnellnachweistests basierend auf Siliziumnitrid-Mikrosieben

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines schnellen, direkten, zeitnahen und automatisierten Verfahrens zur zuverlässigen Untersuchung möglichst vieler Proben als mikrobiologische Analyse. Die Basis dieses Projektes bilden neuartige Siliziumfilter bzw. –mikrosiebe mit Herkunft aus der Halbleiterindustrie. Die Materialien sind thermisch und chemisch stabil bzw. inert und somit sterilisierbar und wiederverwendbar. Diese Flachfilter bestechen durch ihren niedrigen Filtrationswiderstand und ihre definierte, enge Porengrößenverteilung. Die Einbettung dieser Filter in eine automatisierte – für die Bedürfnisse der Getränkeindustrie ausgelegte – Membranfiltrationsanlage ist ebenso Teil dieses Projektes wie die Evaluierung möglicher, anschließender Anwendungs- und Auswertungsmethoden. Kontakt


Verbesserung des Hygienestatus in Getränkeschankanlagen

Der Zustand in vielen Getränkeschankanlagen entspricht immer noch nicht den hygienischen Anforderungen, welche ein Verbraucher normalerweise erwarten kann. Aus diesem Grund wird eine Reihe von Untersuchungen durchgeführt, welche u.a. den Einfluss von verschiedenen Mikroorganismen und ihrer Keimzahl auf die Sensorik des gezapften Bieres im Focus haben. Kontakt